Sommerwetter am Ring

by admin / Freitag, 26 Juni 2015 / Published in News

„So könnte das Wetter bleiben.“ Das war die einhellige Meinung am ersten Wettkampftag des 5. Laufs zur FIA European Truck Racing Championship, dem TGP am Nürburgring. Es war vor allem am Nachmittag zwar ziemlich bewölkt, dennoch knackte das Thermometer locker die 20-Grad-Marke, und vor allem blieb es trocken. So gingen denn auch die Freien Trainings am Vormittag relativ unspektakulär über die Bühne.  Mit seiner ersten wirklich schnellen Zeit demonstrierte Titelverteidiger Norbert Kiss aus Ungarn, dass er auch am Ring seine bisherige Erfolgserie gedenkt fortzusetzen. Mit seinem MAN-RaceTruck fuhr er locker vorne. Allerdings ist das ja alles noch Vorgeplänkel, man weiß nie, wer seine Karten denn schon tatsächlich aufdeckt. Im nachmittäglichen Zeittraining wurde es dann schon ernster. Der Spanier Antonio Albacete fuhr mit 1:54,831 eine Zeit, die zwar um 7 Zehntel langsamer war als die von Kiss im Freien Training, dennoch wurde der MAN-Pilot nicht mehr unterboten. Nach einer schnellen Runde wähnten sich die Top-Piloten schließlich auch wieder alle sicher unter den zehn Schnellsten für die SuperPole, und so fuhren sie nach und nach in die Boxengasse, um wie üblich die Reifen zu schonen.  Auch hinter dem Namen des französischen MAN-Piloten Anthony Janiec leuchtete auf dem Zeitenmonitor schon relativ frühzeitig „Pit In“ auf. Zu dem Zeitpunkt lag er auf dem 10. Platz – und dann kamen zum Schluss seine beiden MAN-Markenkollegen Jeremy Robineau (FRA) und Frankie Vojtisek (CZE) noch bis auf gut eine Zehntel an die Zeit Janiecs heran. Da wird der Franzosen wohl doch noch um seinen Platz in der SuperPole gebangt haben. Außer Albacete und Janiec schafften auch Kiss, die beiden Buggyra-Freightliner-Piloten Adam Lacko und David Vrsecky (beide CZE), sowie eine deutsche Phalanx mit Jochen Hahn, Steffi Halm, Ellen Lohr, René Reinert (alle MAN) und Gerd Körber (Iveco) den Sprung in die Top-Ten. In der anschließenden SuperPole lehrte Kiss der Konkurrenz wieder das Fürchten, mit 1:53,776 knackte er als einziger die 1:54. Lacko, Hahn, Albacete blieben aber auch nur ganz knapp darüber und lagen nicht einmal 5 Hundertstel auseinander. Die dritte Startreihe ging an Vrsecky und Reinert gefolgt von Halm, Körber, Lohr und Janiec.  Anschließend stand dann noch einmal der Spaß im Vordergrund. Den Go-&-Stop-Wettbewerb, bei dem die Trucks voll beschleunigen und dann auf den Punkt gebremst werden müssen, gewann Lokalmatador Sascha Lenz auf seinem Race-MAN. Lenz Junior war eh einer der meistbeschäftigten Piloten des Tages, denn er fährt am Ring nicht nur die Rennen zur FIA ETRC, er tritt auch im Mittelrhein-Cup an und gewann nun auch noch den Go-&-Stop-Wettbewerb.

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Quelle: www.truckracing.de

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