Das vergangene Rennwochenende auf dem Slovakia Ring verlangte unserem Reinert Racing-Team und unserer #77 René Reinert alles ab. Technische Herausforderungen vor mehreren Rennen machten die Ausgangslage alles andere als einfach, doch mit großem Einsatz und beeindruckenden Aufholjagden konnten dennoch starke Ergebnisse eingefahren werden.
Bereits im ersten Rennen am Samstag zwang ein notwendiger Getriebewechsel das Team dazu, das Qualifying auszulassen. Vom letzten Startplatz aus zeigte unser Fahrer eine beeindruckende Leistung und kämpfte sich durch das Feld bis auf den achten Rang nach vorne.
Im zweiten Lauf durfte das Team dank der Reverse-Grid-Regelung von der Pole Position starten. Lange sah alles nach einem Start-Ziel-Sieg aus: Die Führung wurde souverän verteidigt, ehe auf den letzten Metern der Zielgeraden Norbert Kiss seine Aufholjagd doch noch mit dem ersten Platz veredelte. Am Ende entschied ein spektakuläres Foto-Finish zugunsten des Ungarn.
Auch vor dem dritten Rennen am Sonntag sorgte die Technik für zusätzliche Arbeit. Nach einer Motorreparatur war erneut kein Qualifying möglich, sodass René wieder vom Ende des Feldes starten musste. Kurz nach dem Rennstart kam es zudem zu einer Kollision mit einem anderen Truck. Nach dem anschließenden Rennabbruch, einem notwendigen Boxenstopp und dem Neustart zeigte das Team jedoch einmal mehr seinen Kampfgeist. Mit einer starken Aufholjagd gelang noch der Sprung auf Platz sieben.
Zum Abschluss des Wochenendes ging unsere #77 von Startplatz zwei ins letzte Rennen. Trotz guter Ausgangsposition machte sich der neue Motor bemerkbar, sodass am Ende Rang fünf zu Buche stand.
Unter dem Strich war es ein Wochenende voller Herausforderungen, Rückschläge und packender Rennmomente. Umso beeindruckender sind die gezeigten Leistungen von Team und Fahrer, die sich trotz widriger Umstände immer wieder zurückkämpften und wichtige Punkte für sich sichern konnten.



